In unserer kleinen Textilmanufaktur in Gelnhausen veredeln wir jedes einzelne Stück per Hand. Dafür suchen wir dich! Jemanden, der Lust auf ehrliches Handwerk hat und Teil unseres kleinen Produktionsteams werden will.
Das bringst du idealerweise mit:
Wir suchen jemanden, der gemeinsam mit unserem Entwicklungs-Team die Jahresplanung im Blick behält, neue Kollektionen begleitet, Timings koordiniert und das Projektmanagement rund um unsere Produkte übernimmt.
Das bringst du idealerweise mit:
Wir suchen jemanden, der Lust hat unser [kɔlɛkˈtiːf] neu zu denken, Aktionen zu starten, die Leute zusammenzubringen und das Thema „Community“ bei STAUBTÄNZER® wirklich zu leben.
Das bringst du idealerweise mit:
Du hast Erfahrung mit WordPress und WooCommerce und möchtest im Rahmen unseres aktuellen Relaunches unsere Seite direkt mitgestalten, Inhalte pflegen, SEO verbessern oder neue Bereiche aufbauen?
Das bringst du idealerweise mit:
Du entwickelst Bildwelten, die nicht nur unsere Produkte zeigen, sondern das Gefühl dahinter transportieren. Du planst eigenständig Produktshootings, scoutest Locations, koordinierst Modelle und bindest Kooperationspartner visuell klug ein. Ob Urban-Setting, Trail oder Studio – du entscheidest, was zur Kollektion passt und wie unsere Marke sichtbar wird.
Das bringst du idealerweise mit:
Du kannst Stories planen, Reels schneiden, Giveaways begleiten und neue Produkte inszenieren. Wichtig ist uns, dass du in der Sprache der Community sprichst – ehrlich, sympathisch, authentisch.
Das bringst du idealerweise mit:
Du hast Lust rauszugehen, Leute kennenzulernen und unser Label auf Events zu repräsentieren?
Dann komm in unsere Street Crew! Gemeinsam besuchen wir regionale Bike-Festivals, Vereinsrennen oder Saison-Openings und zeigen Flagge für nachhaltige Streetwear.
Das bringst du idealerweise mit:
Ein Motiv, drei Textil-Schnitte und eine ziemlich vielseitige Vereins-Bestellung
Eigentlich sollte es „nur“ um ein paar Vereins-Shirts gehen. Am Ende standen drei verschiedene Shirt-Modelle in Schwarz auf der Bestellung, Größen von XS bis 4XL, aber ein einheitliches Motiv, das noch einmal etwas überarbeitet werden musste, bevor es überhaupt auf die Shirts konnte.
Genau solche Projekte finden wir spannend: Wenn eine Gruppe gemeinsam auftreten möchte, aber eben nicht jeder dasselbe T-Shirt tragen will. Bei Magrathea Laboratories e.V. aus Fulda kamen diese unterschiedlichen Wünsche ziemlich deutlich zusammen. Die einen wollten ein leichtes Shirt, andere lieber eine schwerere Qualität, dazu unterschiedliche Schnitte für unterschiedliche Tragevorlieben. Einheitlich sollte es trotzdem aussehen.
Die Lösung war deshalb nicht, alle auf ein einziges Modell zu setzen, sondern die Auswahl innerhalb eines gemeinsamen Rahmens möglich zu machen.
Drei Schnitte, ein gemeinsamer Auftritt
Für das Projekt haben wir drei schwarze Shirts ausgewählt: ein leichtes Unisex-Modell mit 155 g/m², ein schwereres Unisex-Shirt mit 200 g/m² und ein separates Damenmodell mit 155 g/m². Dazu kamen Größen von XS bis 4XL.
Die Unterschiede sind dabei nicht nur auf dem Papier interessant. Das leichtere Shirt trägt sich entsprechend weich und leicht, während das 200-g/m²-Modell deutlich mehr Substanz mitbringt und durch seine überschnittene Schulterpartie auch optisch anders wirkt. Das Damenmodell wiederum bietet einen eigenen, geraderen Schnitt.
Die Mitglieder von mag.lab konnten sich intern also genau überlegen, was zu ihnen passt. Am Ende hatten trotzdem alle etwas gemeinsam: Farbe, Motiv und der Anspruch an die Qualität der Shirts.
Ein Motiv ist nicht automatisch eine fertige Druckdatei
Das Motiv hatte uns der Verein bereits als Vektordatei geliefert – eigentlich die ideale Ausgangslage. Bei der genaueren Prüfung zeigte sich allerdings, dass die Datei durch vorherige Konvertierungen nicht mehr ganz so sauber war, wie sie auf den ersten Blick aussah.
An verschiedenen Stellen hatten sich Fragmente und kleine Unsauberkeiten eingeschlichen. Für die weitere Umsetzung haben wir das Motiv deshalb noch einmal Stück für Stück kontrolliert, Details bereinigt und die Datei technisch optimiert.
Das ist eine Arbeit, die später niemand mehr sieht. Genau deshalb wird sie bei solchen Projekten gerne unterschätzt. Wenn am Ende ein Motiv sauber auf dem Shirt sitzt, wirkt es selbstverständlich. Damit es selbstverständlich aussieht, muss die Datei vorher aber eben auch handwerklich aufbereitet sein.
Warum Discharge-Farbe hier gut gepasst hat
Für die Veredelung haben wir uns bei den Shirts für Discharge-Farbe entschieden. Das Verfahren passt besonders gut zu hochwertigen Textilien, weil der Druck nicht einfach als dicke Farbschicht oben auf dem Stoff liegt.
Stattdessen wird die vorhandene Färbung des Shirts im bedruckten Bereich verändert beziehungsweise entzogen und durch die gewünschte Farbe ersetzt. Dadurch bleibt die textile Haptik deutlich stärker erhalten. Der Druck fühlt sich weich an und wirkt wesentlich mehr wie ein Bestandteil des Shirts als wie eine aufgesetzte Schicht.
Gerade bei drei unterschiedlichen Shirts mit hochwertigem Material war uns wichtig, dass dieser Charakter nicht durch einen harten, schweren Druck verloren geht. Und obwohl drei verschiedene Schnitte bestellt wurden, blieb die Umsetzung erstaunlich kompakt: Alle drei Varianten wurden mit demselben Motiv in einem Druckdurchgang umgesetzt.
Von vielen Einzelwünschen zu einer gemeinsamen Bestellung
Was am Anfang aus vielen einzelnen Rückmeldungen bestand, musste am Ende zu einer einzigen Bestellung zusammengeführt werden. Der Verein hatte intern Größen und Modellwünsche gesammelt und konnte so ziemlich genau abbilden, was seine Mitglieder tatsächlich benötigen.
Für uns bedeutet das: nicht drei getrennte Druck-Aufträge, sondern ein gemeinsames Projekt, bei dem trotzdem jeder innerhalb des vereinbarten Rahmens sein passendes Shirt bekommt. Genau darin liegt für uns ein großer Teil der Arbeit bei Vereinskleidung. Die Herausforderung ist nicht unbedingt, ein Motiv auf ein T-Shirt zu bekommen. Die Herausforderung ist, aus unterschiedlichen Größen, Schnitten, Qualitäten und individuellen Wünschen eine Bestellung zu machen, die am Ende als zusammengehörige Kleidung funktioniert.
Magrathea Laboratories: ein etwas anderes Vereinsprojekt
Der Kontakt zu Magrathea Laboratories e.V., kurz mag.lab, entstand bei einem Event, bei dem der Verein auf STAUBTÄNZER® aufmerksam wurde. Unser handwerklicher Ansatz, die regionale Nähe und unser Nachhaltigkeitsgedanke haben überzeugt – und aus dem ersten Kontakt wurde schließlich dieses Projekt.
Mag.lab ist ein gemeinnütziger Verein aus Fulda und die lokale Vertretung des Chaos Computer Club. Im eigenen Hackspace treffen sich Menschen, die sich mit Technik beschäftigen, Dinge ausprobieren, reparieren, bauen und hinterfragen. Dabei reicht das Spektrum von Hardware und Software über Kunst bis hin zu Datenschutz und Netzpolitik.
Für uns war das eine spannende Abwechslung zu vielen unserer bisherigen Projekte aus Fahrrad, Outdoor, Sport und Bewegung. Gleichzeitig war der eigentliche Wunsch erstaunlich vertraut: gute Shirts, eine saubere Umsetzung und möglichst wenig Aufwand für den Verein.
Die Zusammenarbeit war von Anfang an offen, unkompliziert und herzlich. Der Verein wusste, was er wollte, wir konnten die einzelnen Schritte übernehmen – und so war das Projekt letztlich genauso unkompliziert abgeschlossen, wie es begonnen hatte.
Drei Shirts, viele Möglichkeiten
Auf den ersten Blick sind es am Ende einfach drei schwarze Shirts mit demselben Motiv. Dahinter steckt aber ein Projekt, bei dem ziemlich viele unterschiedliche Anforderungen zusammenpassen mussten: drei Modelle, unterschiedliche Materialstärken, Größen von XS bis 4XL, eine Druckdatei, die noch einmal überarbeitet werden musste, ein Veredelungsverfahren, das zur Qualität der Shirts passt, und ein Verein, der seinen Mitgliedern trotzdem die Freiheit lassen wollte, selbst zu entscheiden, welches Shirt am besten zu ihnen passt.
Genau solche Bestellungen zeigen, warum individuelle Vereinskleidung nicht zwangsläufig kompliziert sein muss – wenn jemand die vielen kleinen Details dazwischen im Blick behält.
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